Dog in the Box

Ich kann nicht wirklich einschätzen, ob Otti nun schon allein bleiben kann oder nicht. Trotz täglichem Training läuft die gelegentliche Trennung mal mehr, mal weniger gut. Weniger heißt, dass sich Otti einen meiner Lieblingssessel im Spielezimmer vorgenommen und das Innere freigelegt hat. Zerrissenen Schaumstoff kann man zwar wieder zurückstopfen, aber dennoch hinterlässt dieser, einmal aus seiner ursprünglichen Form gebracht, nach dem Zusammenflicken der Nähte hässliche Beulen unter dem Bezug.

Und auch der Ausbau des Flurs zur hundesicheren Festung ist mir auf Dauer zu zeitaufwendig. Die Lösung heißt also hier Hundebox. Das Internet ist voll mit Angeboten aller Art, letztendlich entschied ich mich für den Flamingo Drahtkäfig. Warum der so heißt, wenn man darin aufgrund mangelnder Höhe eigentlich keine Flamingos aufbewahren kann, bleibt das Geheimnis des Herstellers. Für Flamingos demnach gänzlich ungeeignet, erweist sich die Box aber nach dem Aufbau als zu überdimensioniert für Otti. Vielleicht hätten mich die Rezensionen stutzig machen sollen, wenn Leute diese Box zur Unterbringung ihrer Labbis anschaffen?

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Egal, die Box ist groß und wird von anderen Käufern als vollkommen unzerstörbar durch den Hund bezeichnet. Otti selbst hat reichlich Bewegungsfreiraum und nimmt diese sofort als Schlafplatz an. Selbst die zwischenzeitlich geschlossene Tür bringt ihn nicht aus der Ruhe. Offenbar gefällt ihm der Hundeknast? Mal schauen, was passiert, wenn er denn demnächst tatsächlich längerfristig darin allein bleiben muss? Es steht ein letzter Untersuchungstermin vor Kiras Knie-OP an, dann wissen wir mehr.

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