Gruppentherapie

Mein Burnout machte es nötig, mich in therapeutische Behandlung zu begeben. Im Laufe der letzten Monate habe ich gelernt, warum ich so bin, wie ich bin und warum mein Job bzw. meine Kollegen mich irgendwann in die Krankheit trieben. Einmal wöchentlich führe ich jetzt ein entspanntes und lehrreiches Gespräch mit meiner Therapeutin, die mir hilft, wieder emotional auf die Füße zu kommen. Und so war auch Otti nach ihrem Urlaub ein Thema. Abgesehen davon, dass der Hund als solcher begrüßt wird, da Tiere nachgewiesenermaßen heilende Wirkung haben, hatte ich das Problem, Otti während dieser Stunde entweder allein zu Hause oder im Auto zu lassen.

Hier verblüffte mich meine Therapeutin. „Bringen sie ihren Hund mit und wir schauen, wie er sich während der Stunde macht“. Gesagt, getan und so ist seit Anfang August auch Otti fester Bestandteil der Behandlung. Hier machen sich das Training in der Hundeschule und das tägliche Üben zu Hause bezahlt. Otti liegt während der gesamten Stunde in völliger Entspannung auf seiner Decke, kein Aufstehen, kein Herumlaufen, kein Schnüffeln und kein Bellen. Keine wie auch immer geartete Störung seitens des Hundes. Otti genießt die Atmosphäre der völligen Ruhe.

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Da ich weiß, dass auch meine Therapeutin diesen Blog liest, an dieser Stelle ein großes Danke dafür, dass ich Otti mitnehmen darf!

 

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