Schlagwort-Archive: Gassi gehen

Muskelkater dauert keine fünf Tage

Otti hinkt noch immer. Trotz für den Hund langweiligem Laufen an der Leine, damit er nicht herumtollt, tritt keine wirkliche Besserung ein. Deswegen wird die abendliche Gassirunde spontan mit einem erneuten Tierarztbesuch verbunden. Ich habe meinen Doc um die Ecke und der bringt seit Jahren meine beiden alten Kater immer wieder auf Vordermann. Und er findet Otti großartig. Muskelkater dauert keine fünf Tage weiterlesen

Kinder des Mais

Maisfelder haben nicht erst seit Stephen Kings Roman von 1977 etwas Bedrückendes. Ich persönlich finde die gruselig. Eingeschlossen von hohen Pflanzen, kann man selbst als Erwachsener schnell die Orientierung verlieren. Nicht umsonst sind häufig künstlich angelegte Labyrinthe in Maisfeldern zu finden. Beste Voraussetzungen also, Otti hier das erste Mal komplett abzuleinen? Kinder des Mais weiterlesen

auf und davon?

Otti möchte immer dabei sein, egal ob ich den Müll wegbringe oder in den Keller gehe. Und alle diese Wege erfolgen ohne Leine. Das funktioniert hervorragend, Otti folgt. Warum soll er das eigentlich nicht auch auf dem Spaziergang tun? Er kommt inzwischen recht gut, wenn ich ihn rufe und wenn er den Sichtkontakt verliert, rast er ohnehin vorwärts, bis er wieder neben mir steht. Also beste Voraussetzungen, die Leine zwar noch nicht abzumachen, aber zumindest beim Laufen fallen zu lassen. auf und davon? weiterlesen

„Vertrau deinem Hund doch einfach“

Die Aussage meines Nachbarn und Hundebesitzers hatte mich nachdenklich gestimmt. Einerseits merke ich auf dem Trainingsplatz, dass Otti kommt, wenn er Lust hat,  andererseits klingen mir immer noch die Worte von Frau Freudenthal in den Ohren: „Ist die Leine ab, ist der Hund weg!“ Was soll`s, auf dem Weg durch die verkehrsfreie Invalidensiedlung zeige ich Otti, dass ich die Leine fallen lasse und einfach weitergehe. „Vertrau deinem Hund doch einfach“ weiterlesen

schwimmt er oder schwimmt er nicht?

Aus welchen Gründen auch immer enden Begegnungen mit Labbis im Chaos. Nachdem Otti am Samstag mit dem jungen Labrador erst im Tiergarten und dann im Tümpel verschwand, verschwinden diesmal ein Ball und ein Labbi. Beim Spaziergang treffen wir an unserem See ein Paar mit gleich zwei Labbis. Der kleinere der beiden ist ganze vier Monate jung und mit Otti sofort ein Herz und eine Seele. schwimmt er oder schwimmt er nicht? weiterlesen

Otti nimmt ein Freibad

Kira wird am frühen Morgen zur Urlaubsreise nach Ostfriesland bei Oma und Opa abgeliefert. Da der Tiergarten nur einen Katzensprung entfernt ist, gehen wir mit Otti eine große Runde. Kaum da, erblickt der Hund in kurzer Entfernung ein am Boden sitzendes Eichhörnchen und erstarrt. Mich durchzuckt einen kurzen Moment der hinterhältige Gedanke, die Leine loszulassen und zu schauen, was passiert. Otti nimmt ein Freibad weiterlesen

aus den Augen, aus dem Sinn?

Durch den Erfolg bis in die Haarspitzen motiviert, Otti zumindest bei uns in der Wohnsiedlung schon einmal ohne mich am anderen Ende der Leine laufen zu lassen, werde ich noch mutiger. In einer nahegelegenen Siedlung gibt es eine riesige Wiese, auf der umlaufenden Straße herrscht so gut wie kein Verkehr. Von daher beschließe ich, hier mit Otti an der 10 Meter Schleppleine zu üben. aus den Augen, aus dem Sinn? weiterlesen

Leinen los

Otti kennt sich in der nahen Umgebung bereits bestens aus. Geht es auf den Heimweg, nimmt er die Leine auf den letzten Metern in die Schnauze und führt uns nach Hause. Ich weiß, das ist nicht ganz das, was in den Lehrbüchern steht, aber auf diesen letzten Metern lasse ich ihm den Spaß des Rollentauschs. Auch weil er sonst inzwischen sehr gut läuft und nur noch zerrt, wenn ein Geruch scheinbar übermächtig wird oder er einen Hundekumpel trifft. Leinen los weiterlesen

Passanten als Störfaktor – Teil 1

Otti ist bei uns im Ort inzwischen einigen Mitmenschen positiv aufgefallen, ohne dass wir selbst dies bemerkt hätten. So komme ich auf einer Gassirunde mit zwei älteren Damen ins Gespräch, die wie fast jeder bei Ottis Anblick und seinem zurückhaltenden Auftreten förmlich dahin schmelzen. So wie es sein soll, ist Otti bei solchen Begegnungen entspannt. Passanten als Störfaktor – Teil 1 weiterlesen