Schlagwort-Archive: Verhalten

Muskelkater dauert keine fünf Tage

Otti hinkt noch immer. Trotz für den Hund langweiligem Laufen an der Leine, damit er nicht herumtollt, tritt keine wirkliche Besserung ein. Deswegen wird die abendliche Gassirunde spontan mit einem erneuten Tierarztbesuch verbunden. Ich habe meinen Doc um die Ecke und der bringt seit Jahren meine beiden alten Kater immer wieder auf Vordermann. Und er findet Otti großartig. Muskelkater dauert keine fünf Tage weiterlesen

Schauspieler und Lebensretter

Nachdem ich gestern beim Tierschutzverein vorbeigeschaut habe und bei der Gelegenheit auch gleich Freundschaft mit einem American Pitbull geschlossen habe, stelle ich abends fest, dass Otti hinkt. Kind und Freundin haben tagsüber mit dem so viel gespielt, dass er sich offenbar dabei die linke Vorderpfote weh getan hat. Nachdem nun heute noch immer keine Besserung eingetreten ist, wird Otti ins Auto gepackt und Tierärztin Dr. Tudies aufgesucht. Schauspieler und Lebensretter weiterlesen

Rehe und Hunde und deren inkompetente Halter

Trotz Ottis Abstecher >>> laufen wir außer an der Straße und bei Kontakt mit anderen Hunden wieder ohne Leine. Das auf dem Lehrgang >>> Erarbeitete habe ich seitdem in jeden Spaziergang eingebunden. Bei Fußgängern, Radlern oder Hunden, aber auch vollkommen unwillkürlich und für Otti nicht vorhersehbar rufe ich „Platz!“. Die ersten Male schaute er dabei noch etwas irritiert und ich musste meiner Weisung etwas Nachdruck verleihen. Rehe und Hunde und deren inkompetente Halter weiterlesen

Passanten als Störfaktor – Teil 3

Niedlichkeit kann auch hinderlich sein. Insbesondere wenn Menschen sich dazu übermäßig hingezogen fühlen und dies mit Berührungen unterstreichen möchten. Wenn das von dem die Niedlichkeit Ausstrahlenden definitiv nicht erwünscht ist, kann es jedoch zu Problemen führen – und ganz massiv mit dessen Halter. So geschehen am heutigen Tage vor meiner Bäckerei bzw. (Auf-)Backstube. Passanten als Störfaktor – Teil 3 weiterlesen

„Ich muss mal kurz was nachschauen …“

Otti wird nach nicht einmal einer Woche ohne Leine mutig. So mutig, dass er gestern Andrea im Wald nach dem Ableinen einfach stehen ließ, um sich mit zwei Artgenossen näher zu unterhalten. Mit mir zieht er heute die gleiche Nummer ab. In den Feldern entdeckt Otti in gut 50 Metern Entfernung einen Jogger nebst daneben trabenden Labbi. Also Attacke, ich bin dann mal weg. „Ich muss mal kurz was nachschauen …“ weiterlesen

Kinder des Mais

Maisfelder haben nicht erst seit Stephen Kings Roman von 1977 etwas Bedrückendes. Ich persönlich finde die gruselig. Eingeschlossen von hohen Pflanzen, kann man selbst als Erwachsener schnell die Orientierung verlieren. Nicht umsonst sind häufig künstlich angelegte Labyrinthe in Maisfeldern zu finden. Beste Voraussetzungen also, Otti hier das erste Mal komplett abzuleinen? Kinder des Mais weiterlesen

MPFL-Plastik

Trotz bisher zweimalig erfolgter Operationen springt Kira noch immer die Kniescheibe heraus. Nun steht der nächste Eingriff an, bei dem diesmal eine Sehne aus dem Oberschenkel als neues inneres Halteband an der Kniescheibe befestigt wird. Ist eine OP schon sonst keine Erfahrung, die man unbedingt einmal gemacht haben sollte, kommt dieses Mal ein neues Problem hinzu: Otti. MPFL-Plastik weiterlesen

auf und davon?

Otti möchte immer dabei sein, egal ob ich den Müll wegbringe oder in den Keller gehe. Und alle diese Wege erfolgen ohne Leine. Das funktioniert hervorragend, Otti folgt. Warum soll er das eigentlich nicht auch auf dem Spaziergang tun? Er kommt inzwischen recht gut, wenn ich ihn rufe und wenn er den Sichtkontakt verliert, rast er ohnehin vorwärts, bis er wieder neben mir steht. Also beste Voraussetzungen, die Leine zwar noch nicht abzumachen, aber zumindest beim Laufen fallen zu lassen. auf und davon? weiterlesen

„… bitte haben sie etwas Geduld!“

Heute hat der Flamingo-Hunde-Käfig seine erste große Bewährungsprobe. Kira und ich müssen zur Vorbesprechung für die am 23.09. stattfindende Knie-OP ins Krankenhaus nach Zehlendorf. Zeitlicher Aufwand mindestens 4 Stunden und demnach eine echte Herausforderung für Otti. So lange war der noch nie allein und genau für solche Umstände habe ich die Box beschafft. „… bitte haben sie etwas Geduld!“ weiterlesen

das erste Vierteljahr

Vor gar nicht allzu langer Zeit noch vollkommen undenkbar, liegt nun beim Schreiben dieser Zeilen mein Hund hinter mir auf einem Kissen. Und gelegentlich leistet ihm sogar Kater Merlin dabei Gesellschaft. Zeit also, die ersten 3 Monate mit Otti kurz Revue passieren zu lassen und zu überlegen, was sich eigentlich seitdem geändert hat? das erste Vierteljahr weiterlesen