Team Terrier auf großer Fahrt

Zeit, Platz, ein neuer Bus … also Tasche packen, Otti & Diesel ins Auto und eine Woche zu Kumpel Lars ins Saarland. Zocken, Bierchen, Fußball – eben alles, was Männer mit Hunden so machen, wenn sie Männerurlaub planen 🙂

Für Diesel war es die erste große Fahrt, Otti ist da schon Reise erprobt. Aber beide genießen die lange Fahrt, dass selbst Pinkelpausen als lästige Unterbrechungen angesehen werden. Bein heben und schnell wieder in die Box. Und dass Otti schon einmal bei Lars war, sieht man an der Begrüßung: Schwanz wedeln, abschlecken und ab in den Lieblingssessel.

Und man fährt ja auch ins Saarland, um entlaufene Hunde zu sichern, um sie anschließend selbst bei der dann nicht zuständigen Polizei abzuliefern, weil Dienstwagen in Saarbrücken Mangelware sind. Tierheim ab 17.00 Uhr nicht mehr erreichbar, Polizei nicht zuständig. Erst als ich auf der Wache ankündige, den mir fremden Hund an die Tür zu binden und wieder zu gehen, kümmert sich eine Beamtin. Warum nicht gleich so?

 

Otti bringt Diesel bei, das man in Lokalen auf der Decke entspannt, dass man sich nicht entfernt, wenn man vor einem Einkaufszentrum abgelegt wird, dass zu Hause Ruhe herrscht und dass Platzwarte im Saarland genau so dämlich sind, wie überall in Deutschland. Nachdem sich die Hunde gut eine halbe Stunde auf dem menschenleeren Sportplatz vergnügt haben, pöbelt beim Rausgehen der Herr über Grashalme und Fahnenstangen, dass Hunde hier verboten sind. Zum Spiel am Nachmittag halten sich dennoch zwei Hunde auf der nun vollbesetzten Anlage auf. Aber offensichtlich sind das VIP-Dogs, der hirn- und höflichkeitsbefreite Greenkeeper lässt sich nicht blicken.

Diesel scheint als Mini Bulli im Saarland eine Sensation zu sein: Entweder machen die Leute einen riesigen Bogen oder aber brechen vor Begeisterung in unartikulierte Freudensbekundungen aus. Gleiches gilt beim Besuch von Lars` Arbeitsstelle, dem Ordnungsamt in Saarbrücken. Erst haben die Leute Panik vor dem gefährlichen Kampfhund, nur um ihn Minuten später randvoll mit Würstchen und sonstigen einheimischen Spezialitäten zu stopfen.

Die Woche war klasse und wird wiederholt, auch wenn Saarländer ein komisches Völkchen sind … erst darf Diesel nicht ins Bett und schon am zweiten Abend wird gequengelt, weil der Bullterrier nicht nah genug dran liegt, nicht wahr Larsemann? 😉

 

 

Kommentar verfassen